Berichte

Apostelbesuch in KirchlengernDonnerstag, 21.01.2010

Am Mittwoch, den 20. Januar 2010, besuchte Apostel Walter Schorr die Gemeinde Kirchlengern. Der „Eifer nach dem Guten“ war Kernthema der Abendstunde.


Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Wort aus 1. Petrus 3,13: „Und wer ist's, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?“

Der Gottesdienst als "Arbeitsprogramm"

Zu Beginn seiner Predigt, sprach Apostel Schorr davon, dass der Inhalt jedes Gottesdienstes immer wieder ein neues Arbeitsprogramm für unser Leben ist. Man hat für jedes neue Jahr viele gute Vorsätze, doch wieviel davon setzt man wirklich in die Tat um? Darum ist es wichtig, dass man die Vorsätze zu Grundsätzen werden lässt und dem Guten nacheifert, dass man Gott und seinem Werk nacheifert. Dafür möge doch jedes "Arbeitsprogramm", dass wir erhalten, genutzt werden.

Gott als Orientierung in jeder Lebenssituation

Angesichts der Naturkatastrophen in Haiti stellte der Apostel in seiner Predigt die Frage, was wir nun tun können, um zu helfen? Natürlich kann materiell geholfen werden. Aber noch viel wichtiger sei das Beten, denn Beten hilft. Wenn man sagen kann: „Lass mich alles tragen können, was du zulässt“, dann wird Gott auch die nötigen Kräfte für den Alltag und für so manches zu durchlebende Leid geben. Außerdem solle man im Leben nicht orientierungs- oder ziellos sein. Auch dafür ist das Gotteswerk eine wichtige Grundlage.

Eifern im Erwarten der Wiederkunft Jesu und im göttlichen Wandel

„Eifer ist für mich ein angestrengtes Bemühen“, so der Apostel und weiter sagte er: „Wir wollen eifern im Erwarten der Wiederkunft Jesu und uns auch intensiv  damit auseinandersetzen“. Außerdem rief Apostel Schorr dazu auf, nach dem Willen Gottes zu wandeln und Gutes zu tun, dass auch z.B. Nachbarn und Kollegen von diesem "eifernden Wandel" Notiz nehmen können. Damit verbunden äußerte Apostel Schorr den Wunsch, dass doch jedes Gemeindemitglied sich in seiner Gemeinde wohl fühlen und integriert sein möge. „Was nützt es, wenn 50 Geschwister zur Gemeinde gehören, aber sich nur 40 wohl fühlen?“, so der Apostel. Ein einfaches "Wie geht's dir?" reiche oftmals nicht aus, ein "Ich bete für dich!" bewirke oft noch mehr.

Beharrlichkeit und Gottes Zuneigung

In seiner Zugabe sprach der Bezirksälteste Hans Bierfreund das "Jahr der Beharrlichkeit" an, wie es auch Stammapostel Wilhelm Leber kürzlich formulierte. Beharrlich nach dem Willen Gottes zu handeln, sei ein festes Fundament für alle Vorsätze.
Man solle sich auch durch Rückschläge nicht von der Beharrlichkeit abbringen lassen. Apostel Schorr empfahl den Gottesdienstbesuchern sich einmal am Tag etwas Freudiges von Gott zu erbeten, damit die Zuneigung und Wärme Gottes spürbar seien und er verglich dies mit der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Damit verbunden sollen aber Danken und Loben nie vergessen werden.

 

Autor: TL / Fotos: DS