Berichte
Letzter Gottesdienst in Osnabrück-EversburgSonntag, 03.01.2010
Mit einem Wort aus Psalm 116, Verse 12 und 14 hielt Apostel Walter Schorr am 31.12.2009 den letzten Gottesdienst des Jahres 2009, aber auch den letzten am Standort Osnabrück-Eversburg .
In seiner Predigt führte Apostel Schorr aus, dass Menschen häufig dazu neigen, ihre eigenen Grenzen und Limitierungen sehr eng zu sehen und riet, das Wörtchen „nur“ im eigenen Sprachgebrauch einmal einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Allzu häufig scheitere ein gutes Vorhaben daran, dass man „nur“ eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern, von Mitteln oder von Zeit sehe, die zur Verfügung stehe. Dem gegenüber sei Gott ein Gott der Fülle und des Segens und könne den Mangel verwandeln. So gelte es auch für die Gemeindemitglieder, die über lange Jahre im Kirchengebäude an der Atterstraße ihre geistige Heimat hatten, bei aller Veränderung auf die Allmacht und den Segen Gottes zu vertrauen.
In seiner Zugabe erinnerte Vorsteher Dietmar Sprengel an die Geschichte der Gemeinde und ließ verschiedene Stationen des Gemeindelebens noch einmal wach werden: Dabei zeigte sich, dass Eversburg zwar eine kleine, aber besonders engagierte und aktive Gemeinde gewesen ist. Apostel Schorr knüpfte an diese Ausführungen die Bitte, dass die Geschwister ihre besonderen Gaben in die aufnehmenden Gemeinden mitnehmen und dort zum Segen einsetzen mögen.
Im Anschluss an das Heilige Abendmahl wurde Priester Sprengel von seiner Beauftragung als Vorsteher entbunden und Apostel Schorr bestätigte die Priester Sprengel, Gohrbandt und Lüdemann in ihrem Amtsauftrag für die Gemeinde Osnabrück-Mitte.
Im Schlussgebet wurde durch Apostel Schorr das Kirchengebäude profaniert, das nun nicht mehr für gottesdienstliche Zwecke genutzt wird.
V. Lüdemann / D. Gnas